Auch in diesem Jahr soll es wieder ein buntes Bohnen-Tippi geben.
Nicht nur die Bohnen sind bunt, sondern auch die Blüten. Dies ist sehr schön anzuschauen und außerdem kann man später Bohnen ernten.

Im neuen Garten wird dazu ein schöner Platz ausgesucht. Dazu werden 3 Bambuststäbe oben, wie ein Tippi, zusammenbunden.

Um jede Stange werden jeweils 8 – 12 Bohnen gelegt. Die Bohnen sollten ca. 2-3 cm mit Erde bedeckt sein. Für das bunte Bohnen-Tippi werden verschiedene Bohnen verwendet.
Schwarze, weiße und Dalmatiner-Bohnen. Diese Bohnen blühen in unterschiedlichen Farben: lila, weiß und rot.

Ganz besonders die schwarzen Bohnen haben es mir angetan, denn sie wachsen sehr schnell und bilden sehr früh Schoten aus. Diese Schoten sind sehr schmal und eignen sich hervorragend für Böhnchen im Speckmantel.

Die weißen Bohnen sind echte Kernbohnen und werden erst am Schluß geerntet.
Die Dalmatiner-Bohnen sind Feuerbohnen, eignen sich allerdings auch als Böhnchen im Speckmantel, solange sie noch jung sind.

Die Bohnen wurden Mitte Mai gesetzt. Nun haben die Bohnenpflänzchen begonnen das Tippi zu erobern.

Gestern Nacht war Sturm. Nicht nur in Wutha-Farnroda auch anderswo hat der Wind gewütet. Leider aber auch in meinem Garten. Den neuen Pavillion hat es dabei erwischt. Heute morgen, als ich in den Tomatenuntserständen gegossen habe, war allerdings der Sturm noch nicht vorrüber.
Deshalb habe ich erstmal alles so gelassen, wie es ist.

Wenn der Wind sich gelegt hat, werde ich sicher eine Möglichkeit finden den Pavillion zu reparieren.

Wie schon in den letzten Jahren ist es jetzt im Mai in Wutha-Farnroda sehr sonnig und viel zu trocken. Dabei weht leider auch stetig Wind und so trocknet der Boden zusehens aus. Die ehemals gut gefüllten Regentonnen sind längst leer.

Bereits vor 2 Wochen haben wir die Kartoffeln in meinem Garten angehäufelt und anschließend mit Stroh abgedeckt. Heute waren die Kartoffeln im neuen Garten dran. Diese waren bereits angehäufelt und die Erde sehr trocken. Vor der Abdeckung mit dem Stroh habe ich deshalb die Kartoffeln gut bewässert.

Paprika und Gurken sind im letzten Jahr außerhalb des Gewächshauses nur schlecht gewachsen.
Die Ursache dafür lag hauptsächlich am böigem Wind der nach dem Auspflanzen über längere Zeit über unseren Gärten wehte.
Die Gurken sind dann auch sehr früh nach dem Auspflanzen eingegangen. Bei den Paprikas waren nur die Pflanzen ertragreich, die am Rande des Tomatenunterstandes, also windgeschützt, ausgepflanzt wurden.

Diesmal möchte ich es besser machen, also wurden wie letztes Jahr mehrere Paprika-Pflänzchen ins Gewächshaus gepflanzt. Die übrigen Paprika Pflänzchen habe ich heute am Rand vom Tomatenunterstand ausgepflanzt.

Direkt daneben wurden auch ein drei Gurkenpflänzen ausgepflanzt.

Zwei Wassermelonen-Keimlinge haben es bis zum Auspflanzen geschafft. Gestern haben wir den Komposthaufen in meinem Garten für die Zucchini, Kürbis und Co. vorbereitet.

Zum Schluß haben wir die kleinen Pflänzchen ausgepflanzt: 2 Wassermelonen, ein Kürbis und 2 Zucchini.

Der Tomatenunterstand im neuen Garten ist ziemlich groß, allerdings aktuell nur noch zu 1/3 überdacht. Bei den Herbststürmen im letzten Jahr hat es die Folie auf dem Dach total zerfetzt. Nur der untere Bereich der Überdachung aus transparenten Welldach hat den Herbst überlebt.

Für die Reparatur des Daches hatte ich noch keine Zeit, aber die Tomaten müssen dringend in die Erde. Also habe ich zunächst den unteren Bereich vorbereitet.
Der Tomatenunterstand steht am Hang und ist ziemlich abschüssig. Das hatte mich letztes Jahr beim Gießen ziemlich gestört, denn das Wasser folgt der Schwerkraft. Um den Niveauunterschied auzugleichen habe ich den Rahmen des Frühbeetes am unteren Rand des Unterstandes als Hochbeet aufgebaut.

Jede Menge durchgesiebter Kompost war nötig, um das Hochbeet zu füllen.

Zum Schluß durften 3 Tomatenpflanzen einziehen.

Mauern werden, wie das Wort bereits vermuten lässt gemauert. Dabei werden Steine aufgeschichtet und mit Mörtel fest zusammengefügt. In einem Pachtgarten sind Mauern für die Ewigkeit nicht erwünscht. Eine Möglichkeit ist die Trockenmauer. Dabei werden die Steine, zumeist Natursteine aus dem eigenem Garten, lose aufgeschichtet.

Die Hanglage in neuen Garten ist relativ stark und somit gab es bereits seit längerem Trockenmauern am unteren Bereich der Beete. Mit der Zeit wurden diese Mauern immer mehr vom Unkraut zugewuchert und sind teilweise auch verrutscht.

Zunächst musste das Gestrüpp, Farn und Unkraut samt Wurzeln beseitigt werden. Dazu wurde die halbeingefallene Mauer abgetragen und die Steine zur Seite gelegt.
Ein paar Tage später konnte die Mauer neu aufgebaut werden. Nach jeder Lage wurde die Mauer von hinten mit Komposterde hinterfüllt, damit die Mauer nicht verrutscht. Wie gesagt, werden bei Trockenmauern die Steine nur aufgeschichtet. Die Kunst besteht darin, dennoch Stabilität zu erreichen. Dazu werden die Steine möglichst passend aufeinander geschichtet.

Um Unkraut und Gestrüpp nicht freien Lauf zu lassen, wird die Mauer in den nächsten Tagen mit Steingartengewächsen beflanzt.

In diesem Jahr habe ich keine Kürbisse auf der Fensterbank vorgezogen, schließlich ist der Platz auf dem Fensterbrett begrenzt.
Im Mai wollte ich eine Handvoll Samen direkt auf dem Komposthaufen aussähen. Soweit zur Planung.

Vor ein paar Tagen habe ich von meiner Gartennachbarin ein paar überzählige Kürbisse erhalten und diese zunächst im Gewächshaus untergestellt.

Zwei Kürbisse durften auf dem Komposthaufen gegenüber von Muttis Hütte einziehen. Der Platz war ursprünglich für eine Zucchini vorgesehen. Nun müssen sich die 3 Pflanzen den Platz teilen.

3 Zucchini sind bei meiner Mutti im Frühlingsbeet untergekommen. Auf dem Frühlingsbeet war vorher eine Hecke und eine stachellose Brombeere. Die Hecke haben wir schon vor einem Jahr entfernt. Die Brombeere durfte bleiben, allerdings hat sie im letzten Jahr keine Früchte getragen. Da wir noch an anderen Stellen ertragreiche Brombeeren haben, wurde diese Brombeere ausgegraben und landete auf dem Kompost.

Im Herbst wurden auf diesem Beet viele Tulpenzwiebeln, Osterglocken und Narzissenzwiebeln gesteckt. Das war wunderschön anzusehen. Nun ist diese Pracht vorbei und das Beet konnte einer neuen Bestimmung zugeführt werden.

4 Kürbisse habe ich unten im neuen Garten an der kleinen Mauer gepflanzt und zum Schluß in meinem Garten zwei in die Rabatte.
Die Rabatte ist nicht wirklich eine Rabatte. Denn dort stehen Lärchen und die ehemalige Rabatte ist voller Nadeln und nicht mehr schön anzuschauen.
Nun habe ich das Unkraut und die meisten Nadeln beseitigt und neue Erde vom Kompost aufgetragen. Dort neben einem kleinem Holunderbusch habe ich die zwei Kürbisse eingepflanzt.