In diesem Jahr habe ich keine Kürbisse auf der Fensterbank vorgezogen, schließlich ist der Platz auf dem Fensterbrett begrenzt.
Im Mai wollte ich eine Handvoll Samen direkt auf dem Komposthaufen aussähen. Soweit zur Planung.

Vor ein paar Tagen habe ich von meiner Gartennachbarin ein paar überzählige Kürbisse erhalten und diese zunächst im Gewächshaus untergestellt.

Zwei Kürbisse durften auf dem Komposthaufen gegenüber von Muttis Hütte einziehen. Der Platz war ursprünglich für eine Zucchini vorgesehen. Nun müssen sich die 3 Pflanzen den Platz teilen.

3 Zucchini sind bei meiner Mutti im Frühlingsbeet untergekommen. Auf dem Frühlingsbeet war vorher eine Hecke und eine stachellose Brombeere. Die Hecke haben wir schon vor einem Jahr entfernt. Die Brombeere durfte bleiben, allerdings hat sie im letzten Jahr keine Früchte getragen. Da wir noch an anderen Stellen ertragreiche Brombeeren haben, wurde diese Brombeere ausgegraben und landete auf dem Kompost.

Im Herbst wurden auf diesem Beet viele Tulpenzwiebeln, Osterglocken und Narzissenzwiebeln gesteckt. Das war wunderschön anzusehen. Nun ist diese Pracht vorbei und das Beet konnte einer neuen Bestimmung zugeführt werden.

4 Kürbisse habe ich unten im neuen Garten an der kleinen Mauer gepflanzt und zum Schluß in meinem Garten zwei in die Rabatte.
Die Rabatte ist nicht wirklich eine Rabatte. Denn dort stehen Lärchen und die ehemalige Rabatte ist voller Nadeln und nicht mehr schön anzuschauen.
Nun habe ich das Unkraut und die meisten Nadeln beseitigt und neue Erde vom Kompost aufgetragen. Dort neben einem kleinem Holunderbusch habe ich die zwei Kürbisse eingepflanzt.

Lavendel frisch ausgepflanzt

Lavendel für Hummeln

Lavendel ist nicht nur eine gut duftende Zierpflanze. Er findet auch in der Heilkunde Verwendung. Für mich jedoch der wichtigste Grund Lavendel zu pflanzen, ist der zahlreiche Besuch von Hummeln und anderen Fliegern.

Ich liebe Wildbienen, Honigbienen und Hummeln. Sie leisten eine wichtigen Beitrag im Kleingarten. Bei der Auswahl der Pflanzen achte ich nach Möglichkeit darauf, eine bunte Mischung mit zahlreichen nektarhaltigen Blüten über das gesamte Gartenjahr zu erreichen.

Lavendel gehört in jeden Bienenfreundlichen Garten.

Schutz vor Blattläusen

Ganz nebenbei schützt stark duftender Lavendel auch vor Blattläusen. Oft wird er deshalb neben Rosen gepflanzt. Blattläuse mögen den Geruch nicht und meiden diese Standorte. Lavendelarten, die kaum duften helfen allerdings nicht.

Lavendelpflanzen

Lavendel kann man teilen oder über Stecklinge vermehren. Man kann ihn auch aussähen oder Pflanzen kaufen.
Im letzten Jahr habe ich das mit den Stecklingen zu vermehren. Diese sollten unter anderem auch in die Kräutersprirale gepflanzt werden.

Mein Lavendel duftet sehr stark, es wäre also schön gewesen. Doch es hat nicht funktioniert.

Anfang Mai gab es Lavendelpflanzen im B1 im 6er Tray für unter 7 Euro. Dies schien mir ein fairer Preis und so konnte ich heute 3 Lavendelpflanzen in die Kräuterspirale einpflanzen. Bis zum Auspflanzen hat der 6er Tray einen Platz im Frühbeet bekommen. Nicht wegen der Frostgefahr, sondern wegen der Austrocknung. Im Frühjahr weht nämlich oft Wind und trocknet die noch nicht beflanzten Beete und auch zwischengeparkte Töpfchen aus.

Der Lavendel gehört in den oberen Bereich der Kräuterspirale. Dort war aber alles besetzt und so musste er sich mit einem Platz im mittlerem Bereich begnügen.

Minka hat ihr eigenes Beet, das ist eine Blumeninsel in Muttis Garten. Dort wurden heute die neu gekauften Knollen von Gladiolen und Mini-Gladiolen eingebuddelt. Als Randbegrenzung wurden die im Blumenkasten vorgezogenen Tagetis gepflanzt.

Der Tomatenunterstand benötigt etwas mehr Erde, diese ist mit der Zeit immer weniger geworden und nun ist da eine Stufe, wo keine hingehört.
Der Komposthaufen ist schon 2 Jahre alt und ganz unten ist bereits gute Erde zu finden. Darüber liegt allerdings der Kompost von letzten und dem aktuellem Jahr. Ein neuer Komposthaufen muss her.

Nachdem ein geeignter Platz gefunden war, musste nun das noch nicht verrottete Gestrüpp auf den neuen Komposthaufen umziehen.

Kirschblüten

Kirschblüten

Bei meinem Besuch im Garten vor einer Woche habe ich ein paar Kirschzweige mit nach Hause genommen. Der kleine Sauerkirschbaum ist ein Wurzelausläufer und hat es sich in der Rabatte gemütlich gemacht. Im letzten Jahr waren sogar schon soviele Kirschen dran, dass es für einen Kuchen gereicht hat.

Kirschblüten

Kirschblüten

Dieses wilde Bäumchen gleicht mehr einem Strauch als einem Baum. Das darf auch so bleiben, denn so kann der Kirschbusch ein wenig Windschutz sein.

Unabhängig davon möchte ich natürlich auch Kirschen ernten, deshalb wollte ich den notwendigen Schnitt im Sommer nach der Ernte oder im frühen Herbst durchführen. Dazu ist es jedoch nicht gekommen, weil ich viel zu tun hatte, als ich endlich Zeit hatte war es schon zu naß und zu kalt. Also habe ich mich dazu entschieden den Schnitt in den späten Winter vor dem Austreiben zu legen. Dies wird ungeübten ohnehin empfohlen, weil zu dieser Zeit kein Laub an den Ästen ist und leichter erkennbar ist, was weggeschnitten werden kann.

Mein Kirschbusch ist noch jung, ich habe mich auf den Rückschnitt der Äste beschränkt, die zu sehr nach innen wachsen und so nur etwas ausgelichtet.
Dabei sind dennoch soviele Zweige abgefallen, dass es für einen kleinen Frühlingsstrauch reicht.

Nun ca. eine Woche später sind schon ein paar Knospen aufgegangen.

Zucchini sind ein besonderes Gemüse, sie lassen sich hervorragend mit Tomaten kombinieren z.B. mit Käse überbackenen Auflauf. Zucchini eignen sich auch für Ratatouille oder als Salat mit Paprika und saurer Sahne.

Wer Zucchini ernten will, muss diese natürlich auch anbauen. Die Pflänzchen kann man entweder selber vorziehen oder später fertige Jungflanzen kaufen.

Nachdem meine gekaufte und nicht gerade preiswerte Zuchinipflanze im letzten Jahr relativ früh eingegangen ist, habe ich mich dazu entschieden in diesem Jahr die Zucchini wieder selbst vorzuziehen, auch wenn der Platz auf dem Fensterbrett begrenzt ist.

Dafür habe ich den Samen bei Aldi gekauft, weil ich den dort zufällig gesehen habe. Bisher habe ich mit Sämereien von Aldi nur gute Erfahrungen gemacht, warum also nicht. Die Auswahl fiel auf eine gestreifte Sorte, weil es nur diese gab.

Heute habe ich von den 11 Stück, die in der Tüte drin waren 6 Stück zum Keimen in eine Keimschale gelegt. Ich versuche nach Möglichkeit das Risiko zu teilen und keime nicht alle Samen auf einmal vor. Das gibt mir die Möglichkeit wenn doch mal etwas schief geht schnell nochmal nachzulegen.

Außerdem kann es bei Zucchini durchaus passieren, dass es alle Samen bis zu Pflanze schaffen und 6 Zucchini-Pflanzen wären dann schon 3 zuviel.

Anmerkung: Das nur 11 Stück in der Tüte waren ist OK, die Tüte hat 0,19 € gekostet, das sind nur ca. 1 1/2 cent pro Samen.

 

Meine Mutti hat bereits ein paar selbst getrocknete Samen zum Vorkeimen in eine Keimschale gelegt, einige von ihnen haben auch schon angefangen zu keimen.

Da wir nicht sicher sein können, dass diese Paprika keine Hybride sind, habe ich vorsorglich Samen gekauft und diesen heute zum Keimen in eine Keimschale gelegt.

schwarze Tomate

Im vergangenem Gartenjahr habe ich ein paar Tomatenpflanzen von meiner Gartennachbarin geschenkt bekommen. Darunter auch eine schwarze Tomate.
Weil diese Tomate so außergewöhnlich ist und zudem super geschmeckt hat, habe ich aus einigen extra lang gereiften Tomaten Samen getrocknet. Das Foto  links ist im Herbst 2016 aufgenommen worden.

Da ich nicht sicher sein kann, dass diese Tomaten keine Hybride sind, werde ich neben dieser Sorte auch andere Sorten anbauen, aber ein Versuch ist es sicher Wert.
Der erste Schritt ist auch hier das Vorkeimen der Samen, dazu wurden heute, am 15.03.2017 die Samen zum Keimen in eine Keimschale gelegt.