Sauerkirsche neu gepflanzt

Sauerkirsche neu gepflanzt

Neben dem Sauerkirschbaum in meinem Garten ist Wurzelausläufer gewachsen.

Er hat in diesem Jahr sogar schon Früchte getragen.

Den alten Sauerkirschbaum hätte ich eigentlich schon gefällt, weil er kaum noch Ertrag hatte, und einen relativ instabilen Eindruck machte.

Weil aber die Vögel, die sich regelmäßig in meinem Nistkasten einquartieren den Baum als Zwischenstop verwenden, bevor sie das Nest anfliegen, sollte er vorerst noch bleiben.

Die gefährlich brüchigen Äste habe ich im letzten Herbst rausgesägt und die übrigen Äste eingekürzt. Der so „verhunzte“ Baum sollte nun solange bleiben, bis der nebenan gekommene Wurzelausläufer für die Vögel groß genug geworden ist.

Nun ist es ganz andersgekommen als erwartet. Der schon halb tote Baum hat sich durch den radikalen Schnitt erholt und viele neue Triebe gebildet. Es hat sogar ein paar leckere Kirschen.

Was nun, der Platz reicht nicht für zwei Bäume? Der Wurzelausläufer muss sich den Platz ohnehin schon mit einer Pfingstrose teilen.
Nebenan der Johannisbeertrauch hat ebenfalls kaum noch Platz.

Ausgraben und umpflanzen?

Ja, gesagt getan. Beim Ausgraben habe ich eine Menge Knollen von der Pfingstrose ausgebuddelt. Viel mehr als ich bei der kleinen Pfingstrose erwartet hätte. Außerdem hat sich heausgestellt, dass essich um 2 kleine Kirschbäumchen handelt.

Eingepflanzt habe ich die beiden Bäumchen in meinem neuen Garten am Tomatenunterstand und neben der Kiwi (s. Bild).