Mauern werden, wie das Wort bereits vermuten lässt gemauert. Dabei werden Steine aufgeschichtet und mit Mörtel fest zusammengefügt. In einem Pachtgarten sind Mauern für die Ewigkeit nicht erwünscht. Eine Möglichkeit ist die Trockenmauer. Dabei werden die Steine, zumeist Natursteine aus dem eigenem Garten, lose aufgeschichtet.

Die Hanglage in neuen Garten ist relativ stark und somit gab es bereits seit längerem Trockenmauern am unteren Bereich der Beete. Mit der Zeit wurden diese Mauern immer mehr vom Unkraut zugewuchert und sind teilweise auch verrutscht.

Zunächst musste das Gestrüpp, Farn und Unkraut samt Wurzeln beseitigt werden. Dazu wurde die halbeingefallene Mauer abgetragen und die Steine zur Seite gelegt.
Ein paar Tage später konnte die Mauer neu aufgebaut werden. Nach jeder Lage wurde die Mauer von hinten mit Komposterde hinterfüllt, damit die Mauer nicht verrutscht. Wie gesagt, werden bei Trockenmauern die Steine nur aufgeschichtet. Die Kunst besteht darin, dennoch Stabilität zu erreichen. Dazu werden die Steine möglichst passend aufeinander geschichtet.

Um Unkraut und Gestrüpp nicht freien Lauf zu lassen, wird die Mauer in den nächsten Tagen mit Steingartengewächsen beflanzt.

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