Im Garten habe ich bereits mehrere Lavendel stehen, aber Lavendel ist eich echter Hingucker und duftet schön.
Als ich die Samentüte von GartenMagie beim Netto sah, wusste ich sofort, das werde ich ausprobieren.

Preisgruppe 2 ist nicht zu teuer für ca. 40 Pflanzen, mal sehen, wieviele es werden. Laut Packung sollte man die Samen vor dem Aussäen ca. 4 Wochen in einem Beutel mit Sand in den Kühlschrank legen.

Naja, in der Natur steht auch kein Kühlschrank, also werden ich den 10er Tray mit dem ausgesäten Lavendel für ein par Tage in das Gewächshaus auf dem Balkon stellen bzw. auch raus, wenn kein Frost zu erwarten ist. Anschließend dürfen die Samen zum Keimen wieder ins Wohnzimmer auf das Fensterbrett.

Heute haben wir die kleinen Ranunkel-Knollen in einen 10er Tray gesetzt. Knolle trifft es nicht so ganz, die Zwiebel besteht aus mehreren „Krallen“. Diese Krallen müssen beim Einpflanzen nach unten zeigen.

Damit die Ranunkel nicht fault sollte man nur nach dem Einpflanzen ausreichend wässern und erst dann wieder gießen, wenn die ersten Triebe kommen.

Na das wollen wir dann auch genau so machen.

Die Aussaat kann laut Packung März – April im Haus oder Mai – Juli ins Freiland erfolgen.
Bei 18 – 20 °C keimen die Samen dann innerhalb von 14 – 20 Tagen.

Heute am 1.April habe ich die Samen mit jeweils 3-5 Stück in kleine Töpfen im Minigewächshaus (bei Mutti) ausgesät.

Im 10er-Tray mit den Ranunkeln war noch 2 * Platz übrig, auch dort durften ein paar Samen rein.

In der Samentüte vom Rittersporn sind vom vergangenem Jahr noch Samen übriggeblieben. Laut Anleitung sollen die Samen im Februar / März im Warmen ausgesät werden. Heute ist der 1. April! Was nun? Ich habe die Samen trotzdem ausgesät. Dazu habe ich ein kleines hellgrünes Minigewächshaus verwendet, mal schauen, wie es weiter geht.

Am 18.03.2018 hab ich in die Keimschale mit der pinken Markierung 6 Gurkensamen gelegt.
Bereits heute, am 25.03.2018 konnte ich die gekeimten Samen in einen 10er Tray setzen.

In die 4 übrigen Töpfchen duften die ebenfalls gekeimten Tomaten (Balkonzauber).

Am 18.03.2018 habe ich in die Keimschale mit der pinken Markierung 17 Samen Balkonzauber gelegt. Davon sind heute, am 25.03.2018 bereits einige gekeimt.
Daven durften 4 in den 10er Tray mit den Schälgurken und 6 in einen weitern 10er Tray, in den nun übrigen 4 Töpfchen habe ich Mittagsblumen gesät.

Gestern hat es geregnet und es war stürmisch. Im Wohnzimmer war es windstill und so habe ich nicht mehr an die Sturmschäden am Pavillon gedacht. Heute habe ich dann die Bescherung gesehen. War bisher nur eine Seitenstrebe gebrochen, sind nun 2 Seitenstreben gebrochen und ein Hauptpfeiler verbogen. Das Teil ist nun hin. Dabei war der Pavillon gerade mal 1 Woche alt. Warum es in den letzten Jahren vermehrt zu Stürmen kommt, und warum gerade mein Garten so gern verwüstet wird kann ich nur vermuten. Spass macht das nicht!

Außer dem Pavillon hat der Wind auch das Rankgitter vom Wein aus der Verankerung gebrochen.

Überall im Garten liegen Äste und Zweige der Lärchen. Ein Riesenzierlauch ist nun auch kaputt.

Also besser nicht hinsehen.

Dafür gab es reichlich rote Erdbeeren. Ich habe sie zu Hause gewogen, 2062 Gramm laut Küchenwaage. Das ist definitiv zuviel für mich alleine. Also habe ich meine erste Erdbeermarmelade in diesem Jahr gekocht.

Davor gab es aber erstmal reichlich Erdbeeren zum Naschen mit Eis.

Außer den Erdbeeren gab es noch Radieschen zu ernten. Diese Radieschen hatte ich zusammen mit den Möhren als Markierungssaat gesät. Die geernteten Radieschen sind riesig. Das mach auch am Namen liegen, den sie heißen auch „Riesenbutter“.

Den Sturm gut überstanden haben ein paar Schnecken, die hatten sich im Gewächshaus verschanzt und ohne zu fragen meine Gurken und Kohlrabipflanzen an- bzw. abgefressen. Zur Strafe sind sie jetzt auf dem Friedhof.

Nein die Todesstrafe gab es nicht, nur eine normale Umsiedlung. Und sie sind auch nicht wirklich auf dem Friedhof, sondern nur in der Nähe auf meinem Komposthaufen ausgesetzt worden.

Je länger je lieber, so wird das Gartengeißblatt genannt. Das Geißblatt ist eine sommergrüne Kletterpflanze. Mit einer guten Rankhilfe und etwas Aufmerksamkeit kann diese Pflanze als dekorativer Sichtschutz eingesetzt werden.

In meinem Garten ist eine alte Pergola am Zaun seit Jahren ungenutzt.
Letztes Jahr wurde die Pergola frisch gestrichen.

Nun war es an der Zeit eine geeignete Pflanze zu finden.

Je länger je lieber

Die Wahl fiel auf das Geißblatt „je länger je lieber“.
In Muttis Garten stand das Geißblatt beim Heckeschneiden stets im Weg und so war der Umzug beschlossene Sache.
Mitte Mai sollte das Geißblatt ausgegraben werden. Je länger je lieber, traf allerdings auch auf die Wurzeln zu. Nach einer kräftezehrenden Aktion war nun ein riesiges Loch vor der Hecke, aber das Geißblatt war frei.

Umzug in meinem Garten

An seinem neuen Platz musste nun ebenso ein riesiges Loch ausgehoben werden. Dafür war es allerdings schon etwas zu spät. Das Geißblatt durfte über Nacht in einem mit wassergefüllten Kübel parken. Am nächsten Tag haben wir es eingepflanzt.

Da es an diesen Tagen sehr heiß war, habe ich mir etwas Sorgen um das Geißblatt gemacht. Nun ein paar Tage später hat die Pflanze Blüten angesetzt.
In den nächsten Woche wird es sich zeigen, ob das Geißblatt eine gute Wahl war.